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Häufige Fragen
Vorstellung
Der Schnitt entscheidet über die Verwendung
Zwei Profis können getrocknete Ananas aus völlig unterschiedlichen Gründen kaufen. Der erste will Würfel, die im Kuchen verschwinden und ihren Geschmack beim Backen abgeben. Der zweite will Scheiben, die auf dem Teller liegen und auf einen Blick erkennbar sind. Dieselbe Frucht, dasselbe Verfahren — und doch zwei verschiedene Produkte. Diese Reihe ordnet sich deshalb zuerst nach dem Schnitt.
Drei Formen kehren wieder. Der Würfel — Ananas, rote Papaya, Aprikose, Feige, Ingwer, weiche Kokosnuss — wird nach Volumen dosiert und verteilt sich in einer Masse. Der Streifen — Mango, Papaya, Ananas, Ingwer — behält Länge und bleibt als Garnitur erkennbar. Die Scheibe oder der Ring — Ananas, Kiwi, Apfel, Birne, Pfirsich, Pomelo, Kumquat, Hibiskus — wird ganz auf dem Teller oder im Aufguss serviert. Daneben stehen eigenständige Referenzen: getrocknete Erdbeere, Cantaloupe-Melone, natürliche Trockenkirsche aus Chile, Apfelchips mit Zimt.
Getrocknete Früchte verdanken ihre Stabilität dem verringerten Wassergehalt; die mikrobiologischen Kriterien für Lebensmittel setzt die Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 — eine nützliche Referenz für jeden Betrieb, der sein Hygienekonzept schreibt.
Drei Schnitte, drei Handgriffe
Die Tabelle verbindet jeden Schnitt mit dem, was er in der Küche ermöglicht. Der falsche Schnitt kostet mehr als die falsche Frucht: er zwingt zum Nachschneiden und damit zu Materialverlust.
| Schnitt | Verfügbare Früchte | Was er ermöglicht |
|---|---|---|
| Würfel | Ananas, rote Papaya, Aprikose, Feige, Ingwer, weiche Kokosnuss | nach Volumen dosieren, im Teig verteilen |
| Streifen | Mango, Papaya, Ananas, Ingwer | garnieren und erkennbar bleiben |
| Scheibe und Ring | Ananas, Kiwi, Apfel, Birne, Pfirsich, Pomelo, Kumquat | unverändert servieren, anrichten, aufgießen |
| Chips | Apfel mit Zimt | trockenen Biss beitragen |
| Ganz oder kleines Stück | Erdbeere, Hibiskus, Kirsche aus Chile | dekorieren ohne weiteres Schneiden |
Die Früchte der Reihe
Jenseits des Schnitts liest sich die Reihe nach Geschmacksfamilien. Hier die großen verfügbaren Gruppen:
- Die Exoten: Ananas, Mango, Papaya, weiche Kokosnuss, Kiwi — das Herz der Reihe, mit der größten Auswahl an Schnitten.
- Die Gartenfrüchte: Apfel natur oder mit Zimt, Birne, Pfirsich — milde Profile, die zur klassischen Konditorei passen.
- Zitrus und Bitteres: Pomelo, Grapefruit, Kumquat — für Aufguss, Anrichten und Kontrast.
- Die Pikanten: Ingwer als Würfel, Streifen oder mit Puderzucker, Hibiskus — für Schärfe oder Säure.
- Die roten Früchte: getrocknete Erdbeere, Trockenkirsche aus Chile, Cantaloupe-Melone — für Anrichten und Frühstück.
Verwendung nach Beruf
Hier die häufigsten Verwendungen, anzupassen an Karte und Saison des Betriebs.
- Konditor: Würfel für Kuchen und Hefeteige, wo der gleichmäßige Schnitt eine konstante Dosierung sichert.
- Küchenchef: Mango- und Ingwerstreifen für süß-salzige Gerichte und die asiatische Küche.
- Barkeeper und Teestube: Zitrusringe und Hibiskus für Aufgüsse und Glasdekor.
- Caterer: Ananas- und Kiwischeiben beim Anrichten, wo die Form die optische Arbeit übernimmt.
- Einzelhändler vor Ort: der Mix aus Ananas und Papaya sowie Mangostreifen im Verkauf nach Gewicht, zwei sichere Werte im Regal.
Zucker, Feuchtigkeit und Lagerung
Einige Referenzen dieser Reihe sind gezuckert — das Datenblatt gibt es Referenz für Referenz an, und genau das ist vor jedem Weiterverkauf und jeder Aufnahme in die Karte zu prüfen. Der Zucker wirkt auf die Textur ebenso wie auf den Geschmack: er hält den Streifen geschmeidig und begrenzt das Aushärten des Würfels.
Bei der Lagerung sind diese Früchte stabiler als ganze weiche Ware, weil sie trockener sind, bleiben aber empfindlich gegen Luftfeuchtigkeit. Ein nach jeder Entnahme verschlossener Eimer hält die Stücke getrennt; bleibt er offen, nimmt das Erzeugnis die Feuchtigkeit des Raums auf und die Stücke backen zu Blöcken zusammen, die sich kaum noch dosieren lassen. Dieser Effekt tritt in warmen Küchen deutlich schneller ein als im Trockenlager.
Eine einfache Regel hilft im Alltag: kleine Gebinde für die selten genutzten Sorten, große Eimer für die täglichen Referenzen. So bleibt jeder Eimer kürzer geöffnet, und die Ware verlässt das Lager, bevor sie Feuchtigkeit ziehen kann. Wer denselben Frucht in mehreren Schnitten führt, beschriftet die Eimer zusätzlich mit dem Schnitt und nicht nur mit dem Namen der Frucht — das erspart am Posten das Öffnen mehrerer Eimer hintereinander.
Wir empfehlen, den Schnitt vor der Frucht zu wählen: er entscheidet, ob am Posten noch ein Messer gebraucht wird — und das Messer ist das Teuerste in einer Küche.— Das Palimex Team
Die übrigen Eimer-Reihen
Wer ganze statt geschnittener Früchte sucht, findet sie in der Nachbarreihe:
- Trockenfrüchte — ganze Aprikose, Beeren, Bananenchips
- Mischungen
- Rosinen
- Mandeln, Nüsse und Gebäck

























