Verfügbare Produkte
3 Artikel
- ✓Direkter Einkauf bei Erzeugern
- ✓Kontrollierte Qualität (MHD, Kaliber, Herkunft)
- ✓Lieferung Rungis und Île-de-France in 24 Stunden
- ✓Lose Ware, Kundenverpackung, Copacking
- ✓B2B-Kundenkonto mit Preisstaffel
Versand & Abholung
Abholung Rungis
Holen Sie Ihre Bestellung direkt in unserem Lager auf dem Großmarkt Rungis (M.I.N.) ab. Nach Terminvereinbarung von Montag bis Freitag.
Bundesweiter Versand
Lieferung nach Frankreich (Festland) und in europäische Großstädte. Richtwert für die Lieferzeit: 24-48 Std.
Sorgfältige Verpackung
Verstärkter Karton, stoßsichere Polsterung, Rückverfolgbarkeits-Etikett.
Häufige Fragen
Vorstellung
Was „weich“ bedeutet — und was es ändert
Eine weiche Trockenfrucht ist keine andere Frucht: Es ist dieselbe Frucht, weniger weit getrocknet. Während klassische Trockenware weit heruntertrocknet, um lange haltbar zu sein, stoppt die weiche Variante früher — bei 42 % an unserer Pflaume, ein Wert, der am Artikel selbst steht. Jeder Unterschied im Einsatz folgt aus diesem einen Parameter.
Die unmittelbarste Folge ist der Zeitgewinn in der Produktion. Eine getrocknete Pflaume für eine Füllung oder einen Auflauf verlangt Einweichen oder Vorgaren; die weiche Variante geht direkt in die Zubereitung. Im Service entfällt damit ein Schritt, ein Behälter und eine Überwachung. Die zweite Folge ist unbequemer: Mehr Wasser bedeutet anspruchsvollere Lagerung — und das ist das eigentliche Thema dieses Sortiments.
Palimex, seit 1984 Lebensmittelgroßhändler, beschränkt die weiche Linie bewusst auf Artikel französischer Herkunft, statt Bezugsquellen zu vervielfachen. Bei einem Produkt, bei dem die Frische der Herstellung so stark zählt, ist eine kurze Kette zuerst ein Haltbarkeits- und erst dann ein Verkaufsargument.
Das Sortiment und seine Kaliber
| Frucht | Kaliber | Herkunft | Gebinde | Bevorzugter Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| Weiche Pflaume | 28/33 — 42 % Feuchte | Frankreich | Karton 5 kg | Aufläufe, Füllungen, Kaninchen mit Pflaumen, Platten |
| Weiche Feige | N3 | Frankreich | Karton 5 kg | Käseplatten, Tartes, herzhafte Küche |
| Große weiche Aprikose | Groß | Frankreich | Karton 5 kg | Konditorei, Tajine, sichtbare Garnitur |
Zwei Bezeichnungen sollte man kennen. Das Kaliber 28/33 der Pflaume nennt die Anzahl Früchte in 500 Gramm: Je niedriger die Zahl, desto größer die Frucht. Ein 28/33 ist ein komfortables Kaliber, fleischig genug, um ganz serviert zu werden. Das Kaliber N3 der Feige folgt einer eigenen Skala für Trockenfeigen und bezeichnet eine mittelgroße bis große Frucht, die sich für die Präsentation eignet.
Die Rechnung, die wenige Einkäufer aufmachen: Wenn Sie für einen Service drei Kilo Trockenpflaumen einweichen, zählen Sie die Postenzeit, den belegten Behälter und den Platz im Kühlraum. Dagegen verschwindet der Preisabstand der weichen Ware oft. Umgekehrt zahlen Sie für Wasser, das das Garen gratis geliefert hätte, wenn Ihr Rezept die Frucht ohnehin in Sirup gart.
Wann weich statt trocken wählen?
Die Entscheidung fällt Rezept für Rezept. Weiche Ware gewinnt in drei Fällen:
- Die Frucht wird so serviert — Käseplatte, Petit Four, Buffet, Degustationsteller: Die Zartheit nimmt der Gast unmittelbar wahr.
- Die Frucht kommt roh hinein — Füllung, Früchtebrot, kurz gegarte Masse: Weiche Ware behält ihre Textur, wo trockene fest bliebe.
- Die Postenzeit ist knapp — im Service ist ein gesparter Einweichschritt oft mehr wert als der Materialpreisunterschied.
Umgekehrt bleibt klassische Trockenware die Wahl für Kompotte, langes Garen in Sirup und jede Zubereitung, die die Frucht ohnehin wieder aufquellen lässt. Die eigenen Sortimente decken diese Einsatzfälle mit deutlich breiterer Auswahl an Kalibern und Herkünften ab: Trockenfrüchte im Großhandel.
Lagerung: der kritische Punkt
Hier verlangt weiche Ware Disziplin. Der höhere Wassergehalt macht sie empfindlicher als klassische Trockenfrüchte gegenüber zwei verschiedenen Risiken. Das erste ist mechanisch: Die Früchte kleben aneinander und bilden im warm gelagerten Karton einen Block, was das Portionieren ohne Beschädigung unmöglich macht. Das zweite ist hygienisch: Jedes schlecht gelagerte Produkt mit mittlerer Feuchte bietet Verderb einen günstigeren Boden als sehr trockene Ware.
Die Handhabung ist einfach, aber nicht verhandelbar: kühles, trockenes Lager, Karton nach dem Öffnen verschließen oder Ware in einen abgedeckten Lebensmittelbehälter umfüllen, Öffnungsdatum notieren und strikte FIFO-Rotation. Anders als bei klassischer Trockenware, wo eine vergessene Charge vor allem Textur verliert, muss schlecht gelagerte weiche Ware geprüft und verworfen werden. Bei mehrwöchiger Lagerung ist Kühllagerung die beste Absicherung.
Datenblatt, Zusatzstoffe und Chargenkontrolle
Bei Trockenfrüchten stehen zwei Punkte in jedem gut geführten Eigenkontrollkonzept: das mögliche Vorhandensein konservierender Zusatzstoffe, eine Frage der Kennzeichnung, die im Datenblatt des Artikels steht, und die Überwachung von Mykotoxinen, natürlichen Kontaminanten, denen Trockenfrüchte besonders unterliegen. Die Referenzarbeiten dazu veröffentlicht die französische Behörde für Lebensmittelsicherheit: ANSES — Mykotoxine.
In der Praxis: Fordern Sie das Datenblatt vor der ersten Bestellung an und bewahren Sie es mit der Chargennummer auf. Damit beantworten Sie sowohl eine Kontrolle als auch die Frage eines Gewerbekunden nach der Zusammensetzung eines Desserts.
Weiche Trockenfrüchte im Großhandel bestellen
Die Profipreise erscheinen nach Freigabe Ihres Kontos; die Website ist eingetragenen Unternehmen vorbehalten. Die Mindestgebindegröße beträgt 5 kg — hier der einzelne Karton —, die Lieferung erfolgt per Palette, ab Schwellenwert frachtfrei. Angesichts der Empfindlichkeit empfehlen wir, nah am tatsächlichen Bedarf zu bestellen statt Vorrat aufzubauen, und die Palette mit stabileren Artikeln aus dem Sortiment Trockenfrüchte im Großhandel aufzufüllen.




